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Ai Weiwei: Forever Bicycles, 2013, zu sehen im Marmorschlössl Foto: OÖ Landes-Kultur GmbH, Michael Maritsch

Ai Weiwei: Forever Bicycles, 2013, zu sehen im Marmorschlössl Foto: OÖ Landes-Kultur GmbH, Michael Maritsch

in ausstellung

Ai Weiwei: Dialog mit der Hallstattkultur

Redaktionvon Redaktion
13.06.2024

Was trennt, und was verbindet unsere Kultur und Geschichte mit jener der frühesten chinesischen Dynastien? Diese Frage stellt sich die Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 und lädt zum Besuch der Ausstellung „Ai Weiwei – Transcending Borders“.

Eine durchaus fesselnde Begegnung erwartet die Besucher:innen im Kaiserpark in Bad Ischl zwischen dem Marmorschlössl und einem original chinesischen Tempel, wobei die monumentalen Tierkreisköpfe von Ai Weiwei mit der geschichtsträchtigen Kaiservilla in Beziehung treten. Im Marmorschlössl sind Werke des renommierten chinesischen Künstlers Ai Weiwei (*1957) ausgestellt, in denen er sich mitunter auf die frühesten chinesischen Dynastien bezieht. Sie stehen neben bedeutenden archäologischen Funden aus der Hallstattzeit (800-450 v. Chr.). Es entsteht so ein einzigartiger Raum für den Dialog von Kunst und Geschichte, als faszinierende Begegnung zweier Welten.

Ai Weiwei: Coloured House, 2013, zu sehen im Kaiserpark Foto: OÖ Landes-Kultur GmbH, Michael Maritsch

Grenzen überwinden

Die Hallstattkultur, als bedeutende prähistorische Kultur Mitteleuropas, hinterließ beeindruckende archäologische Funde. Zu sehen ist eine Auswahl dieser Entdeckungen, darunter Keramik, Schmuck sowie Werkzeuge aus den Sammlungen des Oberösterreichischen Landesmuseums, die Einblick in das Leben und die Kultur der Hallstattzeit geben.

Gezeigt werden diese Objekte aber nicht nur als historische Artefakte, sondern als Verbindung zu unseren Vorfahren und als reiche Inspirationsquelle der zeitgenössischen Kunst. Die archaischen Artefakte von Ai Weiwei, in von ihm entworfenen Vitrinen ausgestellt, bereichern die Sammlung auf geniale Weise und schafft einen spannenden Dialog, der Fragen nach Identität, Tradition und menschlichem Erbe aufwirft.

Im Kaiserpark wird die Holzriegelkonstruktion eines original chinesischen Herrenhauses aus der Qing-Dynastie (1644– 1911 n. Chr.) zu sehen sein. Seine monumentalen Tierkreisköpfe, eine Neuinterpretation der Brunnenfiguren, die einst vor dem kaiserlichen Sommerpalast in Peking standen und im Ersten Opiumkrieg (1839–1842) zerstört wurden, korrespondieren hier mit der Sommerresidenz des einstigen österreichischen Kaisers Franz Joseph I. in Bad Ischl.

bis 27.Oktober 2024
Ort: Bad Ischl, Marmorschlössl, Kaiserliche Stallungen und Kaiserpark

www.ooekultur.at

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