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Xenia Hausner, Atemluft, Foto: Thomas Bakos, Courtesy Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024

Xenia Hausner, Atemluft, Foto: Thomas Bakos, Courtesy Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024

in ausstellung

Atemlos in Bad Ischl

Redaktionvon Redaktion
2.09.2024

Auf dem Vorplatz des Bahnhofs Bad Ischl ist die erste bildhauerische Arbeit der Künstlerin und Bühnenbildnerin Xenia Hausner ausgestellt. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024 ist die 3 Meter hohe Aluminium- und Bronzeskulptur noch bis zum 31. Dezember dieses Jahres zu sehen.

Die Skulptur „Atemluft“ von Xenia Hausner ist ihr Hinweis auf die gesellschaftlichen und existentiellen Probleme unserer Zeit, die uns den Atem stocken lässt und uns atemlos zurücklässt. Hausner nimmt den Zynismus und mangelnden Realitätssinn vor unseren dahinschwindenden Ressourcen aufs Korn, mit aller Deutlichkeit und mit Schrecken. Sie schafft ein in seiner ästhetischen Perfektion eindringliches und sinnliches Bild der Verzweiflung, des Aufschreis und des Ringens, um jene grundlegenden Dinge, die wir zum Leben brauchen und die wir uns vergeben. Als wäre sie eine dunkle unheilvolle Wolke, lastet die schwere Sauerstofflasche auf dem Kopf der aufschreienden weiblichen Figur. Xenia Hausner hält der alles verdrängenden Gesellschaft den Spiegel vor, die hochglanzpolierte Aluminiumoberfläche der weiblichen Plastik reflektiert unser Spiegelbild und indentifiziert uns somit als Täter:in oder Opfer. Was bleibt? Was verlieren wir? Was haben wir aufs Spiel gesetzt?

„Atemluft“, die 3 Meter hohe Aluminium- und Bronzeskulptur auf dem Bahnhofsvorplatz Bad Ischl, ist die erste plastische Arbeit von Xenia Hausner. Foto: © Thomas Bakos, Courtesy Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024

„Letztlich ist alles, woran ich arbeite, ambivalent und fragmentarisch. Lebensbruchstücke ohne eine eindeutige Antwort. Ich bin nicht tagesaktuell, aber seismografisch, und reflektiere meine Zeit. Mein Kosmos ist weiblich. Frauen sind Dreh- und Angelpunkt in meiner Arbeit, in den Bildern agieren sie stellvertretend für alle Genderzugehörigkeiten. Ich arbeite alle Menschheitsthemen in weiblicher Besetzung ab, “ sagt Xenia Hausner

Xenia Hausner wurde 1951 in Wien geboren. Sie studierte Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien sowie an der Royal Academy of Dramatic Art in London, entwarf Ausstattungen für Theater und Oper, darunter Covent Garden in London, das Burgtheater in Wien, das Theâtre de la Monnaie in Brüssel sowie die Salzburger Festspiele und befasst sich seit 1992 ausschließlich mit Malerei.

Vorplatz Bahnhof Bad Ischl, Bahnhofstraße 8
Bis 31. Dezember 2024

www.xeniahausner.com
www.salzkammergut-2024.at

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