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„Catifa 53“ war 2001 Arpers erstes Produkt, für das eine Umweltdeklaration (EPD = environmental product declaration) ausgestellt wurde. Catifa Carta markiert nun einen bedeutenden Schritt auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Foto: Arper

„Catifa 53“ war 2001 Arpers erstes Produkt, für das eine Umweltdeklaration (EPD = environmental product declaration) ausgestellt wurde. Catifa Carta markiert nun einen bedeutenden Schritt auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Foto: Arper

in nachhaltigkeit

Ganz schön nachhaltig

Redaktionvon Redaktion
9.06.2024

„Schönheit kann und soll nachhaltig sein“, so Roberto Monti, CEO des italienischen Möbelherstellers Arper. Ganz im Zeichen dieser Formulierung stand im Rahmen des diesjährigen Salone del Mobile in Mailand nicht nur die Gestaltung des Stands selbst, sondern auch jedes der dort präsentierten Produkte. Insbesondere eine revolutionäre Weiterentwicklung stand dabei im Vordergrund: jene des bereits legendären Stuhls „Catifa 53“ – 2001 designt von Lievore Altherr Molina, die spannende Möglichkeiten aufzeigt.

Der Umwelt zuliebe

„Catifa 53“ war Arpers erstes Produkt, für das eine Umweltdeklaration (EPD = environmental product declaration) ausgestellt wurde. Nun ist Catifa Carta der erste Schritt in eine neuen Ära der innovativen Materialentwicklungen und zeichnet sich durch eine Schale aus PaperShell aus – ein revolutionäres Material aus einem Holznebenprodukt, das sowohl Festigkeit als auch Komfort garantiert – beides unerlässlich für die zweifach geschwungene Silhouette des Stuhls. Durch den Einsatz von PaperShell können die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Catifa Carta drastisch gesenkt werden, denn PaperShell bindet ganz so wie Bäume Kohlendioxid. Und am Ende seines Lebenszyklus kann das Material zu Biokohle zerkleinert werden, wobei das in den vorangegangenen Lebensphasen gebundene CO2 in der Kohle verbleibt. Der neue Catifa Carta setzt damit einen neuen Standard für nachhaltiges Design.

PaperShell, ein aus Papier gewonnenes, innovatives Material ist das Ergebnis modernster wissenschaftlicher Forschung, bei der ein innovatives Verfahren entwickelt wurde, das sich den Herausforderungen des Klimawandels stellt. 29 Papierlagen, die mit einem natürlichen Harzbindemittel laminiert sind, bilden die Sitzschale des Stuhls. Es gelingt auf diese Weise, die Umweltauswirkungen des Produkts erheblich zu reduzieren.

PaperShell kann die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Catifa Carta drastisch senken, denn es bindet ganz so wie Bäume Kohlendioxid.
29 Papierlagen, die mit einem natürlichen Harzbindemittel laminiert sind, bilden die Sitzschale des Stuhls. Fotos: Arper

Verantwortungsvoller Kreislauf

Catifa Carta ist in zwei Farben und mit drei unterschiedlichen Gestellen erhältlich: Die Schale gibt es in den Farben Coffee und Graphite, das Gestell in schwarzem Stahl mit 4 Beinen, als Stahlkufengestell in Schwarz oder Rost, oder in schwarzem Aluminium mit und ohne Rollen. Für Farbe und zusätzlichen Komfort sorgt eine Auswahl an losen Kissen und abnehmbaren Bezügen. Zur Minimalisierung der Umweltbelastung und Sicherung eines noch längeren Lebenszyklus, ist Catifa Carta vollständig in seine einzelne Komponenten zerlegbar. Auch arbeitet Arper an der Entwicklung effizienter Rücknahmelösungen, damit am Ende des Lebenszyklus ein nachhaltiger Umgang mit Produkten garantiert werden kann.

Die wichtigste Botschaft, die Arper beim Salone del Mobile 2024 präsentiert, ist, dass nachhaltiges Design möglich ist. „Catifa Carta“ ist ein perfektes Beispiel für die Anwendung der Prinzipien der Kreislaufwirtschaft im Design.

„Catifa Carta“ steht also nicht nur für elegantes Design, sondern vor allem auch für Arpers Engagement im Bereich verantwortungsbewussten unternehmerischen Handelns. Mit dem von Arper lanciertem „Project of Living“ hat man sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige innovative Produkte zu entwickeln, bei denen die Art und Weise wie wir leben wollen, im Mittelpunkt steht. Man denkt ganzheitlich, es geht um Strategien anstatt um die Entwicklung immer neuer Produkte, um Räume anstatt um Kollektionen, es ist das Wohlergehen des gesamten Planeten vor den rein menschlichen Interessen, das dabei im Zentrum steht.

www.arper.com

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