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Requiem für den Westbahnpark?

Christine Müllervon Christine Müller
9.08.2025

Die Vorbereitungen der Gemeinde Wien für eine Bebauung des Areals entlang der Bahntrasse am Westbahnhof gehen in die nächste Runde – ebenso wie der Kampf der Initiative Westbahnpark für den Erhalt der bestehenden biodiversen Böschung.

Vor knapp einem Jahr ist – in Österreich von heißen Debatten begleitet – am 18. August 2024 die EU-Verordnung zur Wiederherstellung degradierter Ökosysteme in Kraft getreten.
Das Renaturierungsgesetz verpflichtet alle EU-Mitgliedsländer dazu, im Rahmen eines festgelegten Zeitplans, Sorge zu tragen, zerstörte oder beschädigte Teile der Natur wiederherzustellen. Und alle Länder sollten dieses Gesetz längst als Chance erkannt haben und diese nutzen, sorgt es doch als bedeutende Maßnahme für ein gesundes Ökosystem als natürlicher Kohlenstoffspeicher für die Regulierung des Klimas.

Für ein gesundes Ökosystem

Das Gesetz betrifft allerdings nicht nur Bereiche wie Moore, Feuchtgebiete, Flusssysteme, Wiesen und Wälder, sondern umfasst auch jene Ökosysteme, die bisher von keiner Regelung erfasst waren, wie Wirtschaftswälder, landwirtschaftliche Ökosysteme und städtische Grünräume. Jene Leistungen, die eine intakte Natur für den Menschen erbringt, will man mit der Verordnung sichern: fruchtbare Böden, Trinkwasserversorgung, Bestäubung, Schutz vor Naturgefahren sowie Freizeit und Erholung.
Bereits lange vor dessen Inkrafttreten hat sich eine Gruppe von Fachleuten gemeinsam mit Bewohner:innen zur Initiative Westbahnpark zusammengeschlossen, um den Erhalt des bestehenden Grünareals hinter dem Wiener Westbahnhof entlang der Westbahnstrecke als kostbaren biodiversen Naturraum zu erreichen.
Die städtische Bodenversiegelung schreitet ungeachtet dessen voran. Anfang Mai wurde nun von der Stadt Wien der Wettbewerb „Mitte 15 / Westbahnhof“ ausgeschrieben, um sich auf die Suche nach einem Unternehmen zur Prozessbegleitung und Verfahrensorganisation des geplanten freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für das Areal hinter dem Westbahnhof zu begeben. Gesucht wird eine „Auftragnehmer:in, die Verfahrensorganisation und Prozessbegleitung für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb übernimmt (inkl. Erstellung der Auslobungsunterlagen, Vorprüfung der Wettbewerbsbeiträge, Mitwirkung bei der Erstellung des Leistungsbildes für ein darauf aufbauendes städtebauliches und freiraumplanerisches Leitbild, etc.) und die Auftraggeberin dahingehend in allen rechtlichen, organisatorischen und fachlichen Fragen unterstützt“. Im Rahmen der Vorbereitung des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs, der Phase der Leitbilderstellung und eines allfälligen Widmungsverfahrens wird ausserdem eine Auftragnehmer:in gesucht, die Konzeption und Umsetzung eines Partizipations- und Kommunikationsprozesses übernimmt. Es ist also dezidiert geplant, die Bürger:innen in die Durchführung des städtebaulichen und freiraumplanerischen Wettbewerbs (u.a. auch in die Erstellung der Auslobungsunterlagen) sowie in die Erarbeitung des städtebaulichen und freiraumplanerischen Leitbilds einzubinden.

Naturraum versus Versiegelung

Wenn die Initiative auch begrüßt, dass die Ausschreibung einen Landschaftspark und eine Verbesserung der Querungsmöglichkeiten ebenso wie die Einbindung und bestmögliche Information der Bürgeri:nnen anstrebt, so ist der Unmut über die vorgesehenen Bebauungsabsichten nach wie vor groß. So lehnt das Team der Initiative etwa weiterhin kategorisch ab, dass eine Bebauung „ohne vorab durchgeführte klimatische Untersuchungen und ohne notwendige Maßnahmen zum Erhalt respektive Schutz der biodiversen Böschung“ erfolgt, nicht zuletzt „auf Grund des zunehmend voranschreitenden Klimawandels“.
Auch sucht man in den Ausschreibungsunterlagen einen Hinweis auf die Bedeutung des Areals als wichtige Kaltluftschneise und die biodiverse Böschung vergeblich. Dies sei „im Interesse des Gemeinwohls demokratiepolitisch äußerst bedenklich“, betont das Team der initiative Westbahnpark daher erneut mit eindringlicher Vehemenz.

„Nächtliche Kaltluft“ der Stadtklimaanalyse Wien 2022. Grafik: Stadt Wien

Wichtige Klimaschneise

Eine neue Studie der Universität Graz, die der renommierte Klimaforscher Gottfried Kirchengast vom Wegener Center und Institut für Physik der Universität Graz mit seinem Kollegen Moritz Pichler erstellte, zeigt unter anderem, dass der globale Temperaturanstieg seit der Industrialisierung um sechs Prozent stärker war als gedacht und wir die 1,5 Grad Celsius-Grenze bereits 2028 – mit einer Schwankungsbreite von plus/minus zwei Jahren – überschreiten werden. Dieser Sommer könnte also zu den kühlsten der kommenden Jahrzehnte gehören.

Auch Stadtklimatolog:innen sehen klimatische Untersuchungen in der Stadtplanung als unbedingt erforderlich, um etwa bereits im Vorfeld feststellen zu können, in welchen Bereichen durch die geplanten Bau- und Gestaltungsmaßnahmen eine Störung des (Kaltluft-)Flusses zu erwarten sein wird. Dies würde es Stadtplaner:innen und Architekt:innen ermöglichen, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen:
So werden etwa die Stadtklimatologen von Weatherpark nicht müde, die Wichtigkeit der Kaltluftsysteme, als natürliche Luftströme zu unterstreichen, die nachts kühlere Luft aus dem Umland in die Stadt transportieren und damit dazu beitragen, nächtliche Temperaturen in Städten – vor allem in heißen Sommernächten – zu senken. Diese Kühlung könne die Häufigkeit von Tropennächten, als Risiko gesundheitlicher Probleme vulnerabler Gruppen reduzieren und den Schlafkomfort der Bewohner:innen verbessern. Auch wenn dies längst weithin bekannt zu sein scheint, stoßen die mahnende Worte bei der Gemeinde Wien als Auftraggeber:in weiterhin auf taube Ohren.

Der Westbahnparks unter Einbeziehung der bestehenden biodiversen Böschung entlang der Bahntrasse würde die Lebensqualität Wiens erhalten und den Herausforderungen des Klimawandels begegnen. Foto: Benedikt Safer

Smart Klima City Strategie

Macht man sich die Mühe, die Zielbereiche der städtischen Smart Klima City Strategie nachzulesen, so gehört zu deren Erreichung, auf dem Weg zur „Klimamusterstadt“ – wie auch die Initiative Westbahnpark vermerkt – die Sicherung und Gestaltung von Grünräumen, ebenso wie die Förderung der biologischen Vielfalt durch den Schutz von Biotopen. Und eben dies führt die Stadt Wien in ihrer Strategie selbst auch an:
„Intakte, klimaresiliente Ökosysteme, der hohe Grünraumanteil und geringe Umweltbelastungen sind wesentlich für eine hohe Lebensqualität in der Smart City Wien. Die gesunden und annehmlichen Lebensbedingungen in der Stadt sind aber auch abhängig vom umweltbewussten Mobilitäts- und Konsumverhalten der Wiener:innen“. Weiters steht zu lesen: „Die Ökosysteme, die Wien als Wald- und Wiesengürtel umgeben und als Grünräume durchziehen, bilden die ‚grüne Lunge‘ der Stadt und leisten als Produzenten von Kaltluft einen wichtigen Beitrag für die stadtklimatischen Bedingungen in Wien. Daher müssen sie auch in Zukunft in ausreichender Quantität und Qualität sichergestellt, barrierefrei zugänglich sowie rasch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein“.
Aber was ist denn nun „ausreichend“? Klare und präzise nachvollziehbare Zielvorgaben sucht man vergebens – auch in den Ausschreibungsunterlagen zur geplanten Neugestaltung des Areals beim Westbahnhof, das eben genau als Kaltluftschneise eine grundlegende Bedeutung für das zukünftige Stadtklima hat.

Erhaltenswerter Naturraum

So kann sich etwa auch die Biodiversität des Areals sehen lassen. Längst müsste dem bereits bedrohlichen Ausmaß an Insektensterben auch im urbanen Raum gegengesteuert und hierfür notwendige entsprechende Strukturen geschaffen werden. Besonderes Augenmerk verdient hier das Gelände des Westbahnhofs, wo inmitten des Bezirks Rudolfsheim-Fünfhaus eine der längsten sonnenexponierten Böschungen Wiens existiert.

Florian Etl, Biologe und Insektenforscher am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien, befasst sich mit der Erforschung der Kommunikation zwischen Blütenpflanzen und ihren Gästen. In einer 2024 gemeinsam mit Matthias Kogler und Rafaela Stern verfassten Studie über „Wildbienen und Blütenpflanzen Westbahnhof Wien“ konnten an dieser Böschung nicht weniger als 91 Wildbienenarten und 115 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen werden: „Inmitten des dicht bebauten 15. Wiener Gemeindebezirks, Rudolfsheim-Fünfhaus, befindet sich zwischen der Westbahn (Eisenbahn)-Trasse und der Felberstraße eine mehr als 1 km lange und etwa 17 m breite südwestlich exponierte Böschung. Diese Böschung stellt eine der längsten zusammenhängenden Wiesenflächen im innerstädtischen Wien dar. Zwischen 2020 und Oktober 2022 wurde die Böschung faunistisch anhand der Wildbienen und floristisch anhand der Blütenpflanzen wissenschaftlich dokumentiert. (…) Die hohe Anzahl und das Vorkommen zahlreicher gefährdeter Arten unterstreichen die große naturschutzfachliche Bedeutung dieser Wiesenfläche. Sie stellt nicht nur wegen ihrer Größe einen schützenswerten urbanen Lebensraum dar, sondern darüber auch ein unbedingt zu erhaltendes Element im Verbund mit anderen Wiesenflächen für den Erhalt der Biodiversität in Wien. Da die Böschung aktuell von Zerstörung bedroht ist, werden naturschutzfachliche Einwände dagegen diskutiert“.

Erwähnenswert ist, dass neben den in dieser Studie dokumentierten Wildbienenarten und deren Futterpflanzen auch zahlreiche andere bemerkenswerten Tierarten gesichtet wurden, die etwa sogar zum Teil nach der Wiener Naturschutzverordnung unter strengem Schutz stehen, wie diverse Tag- und Nachtfalter, Fangschrecken wie die Gottesanbeterin, Heuschrecken, Schnecken, Reptilien, Fledermäuse oder Vögel wie der Turmfalke, Stieglitz, oder Buntspecht.

Die Kostbarkeit derartiger Flächen mit ihren vielen verschiedenen Strukturen wird daher vom Team der Initiative Westbahnpark als besonders bedeutend unterstrichen. Korridore dieser Art, tragen zum Erhalt von teils sogar österreichweit seltener Tiere und Pflanzen bei und helfen, dass diese sich besser entwickeln, fortpflanzen und ausbreiten können. Das bestehende unbebaute Areal sei also wichtiger Rückzugsraum zahlreicher seltener und streng geschützter Arten, die in den dicht bebauten Stadtgebieten längst keinen Lebensraum mehr finden. Auch speicherten Flächen dieser Art zudem im Boden bis zu dreimal mehr CO2 als Wald und kommen mit Trockenheit und Hitze besser zurecht, die durch Folgen des Klimawandels entstehen.

In einer Studie des Biologen und Insektenforschers Florian Etl konnten an dieser Böschung nicht weniger als 91 Wildbienenarten und 115 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen werden. Foto: Florian Etl et al.

Vorbild Breitenlee

Als Best Practice Beispiel sieht die Initiative Westbahnpark zum Beispiel das Projekt Naturschutzareal Breitenlee, auf dem Areal des ehemaligen Verschiebebahnhofes Breitenlee im 22. Bezirk, wo das Zusammenwirken von Renaturierung, Artenvielfalt und Klimaschutz als zukunftsweisendes Vorbild umgesetzt wird. Die Fläche besteht aus einem Mosaik streng geschützter Lebensräume für österreichweit seltene Pflanzen und Tierarten.

Wenn noch bis vor Kurzem auch dieser Lebensraum für immer verloren zu gehen drohte, übernimmt die Stadt Wien nun die 70 Hektar große Fläche von den ÖBB und wird auf einem Areal von insgesamt 90 Hektar durch intensives naturschutzfachliches Management und eine geplante Ausweisung als EU-Naturschutzgebiet die hier beheimatete Artenvielfalt für die Zukunft sichern.

Warum sollte was in Breitenlee möglich ist, nicht auch für die Zukunft des Westbahnparks gelten können? Im Pflege- und Entwicklungskonzept Bahnhof Breitenlee wurde entschieden, nach dem „Gesichtspunkt des Gemeinwohls gegenüber der Tatsache, dass das Grundstück im Besitz der ÖBB steht, dem Naturschutz der Vorrang zu geben ist. (Vgl. „Pflege- und Entwicklungskonzept Bahnhof Breitenlee“ Wien 1999). In einer entsprechenden Pressemeldung hieß es hierzu: „Als Wiener Stadtpolitik tragen wir Verantwortung für Generationen. […] Ein großer Teil der hohen Lebensqualität in unserer Stadt ist das Ergebnis vorausschauender und mutiger politischer Entscheidungen“, betonte Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky in der Presseaussendung zur unter Schutz Stellung des Naturschutz-Areals Breitenlee.

Im Rahmen des Projekts Naturschutzareal Breitenlee, auf dem Areal des ehemaligen Verschiebebahnhofes Breitenlee im 22. Bezirk, wird das Zusammenwirken von Renaturierung, Artenvielfalt und Klimaschutz als zukunftsweisendes Vorbild umgesetzt. Grafik: Stadt Wien

Paradise lost …

Am Wiener Westbahnareal ticken aber die Uhren offensichtlich anders, denn aufgrund der in den Ausschreibungen angeführten Grün- und Freifläche, die stellenweise auf die Ebene der Felberstraße angehoben werden soll, ist die bestehende Böschung von Zerstörung bedroht – wie die Initiative Westbahnpark nicht müde wird, zu betonen.
„Der hier geplante, sogenannte „Landschaftspark“ soll de facto ein überwiegend künstlicher in Errichtung und Erhaltung kostspieliger Dachgarten auf und neben massiver Bebauung werden, unterstreicht man bei der Initiative mit allen hiermit zu erwartenden Nachteilen“:

So würde durch den notwendigen Substrataufbau Pflanzen in künstlich aufgeschichteten Substraten wachsen.
Durch den begrenzten Wurzelraum werde das Pflanzenwachstum durch die Substratdicke und Plattentiefe eingeschränkt.
Damit kein Staunässe entsteht werde ein Entwässerungssystem notwendig, eine Drainage und gegebenenfalls ein Gefälle erforderlich.
Ausserdem ergebe sich daraus ein höherer Pflege- und Planungsaufwand, zusätzliches Bewässern und Düngen werde wegen begrenzter Wasserspeicherung und dünner Substratschichten notwendig.
„Die Folge sind regelmäßige und teure Instandhaltungsarbeiten unter anderem zum Schutz der Dachabdichtung“.
Die Vorteile des direkten Bodenkontakts hingegen liegen auf der Hand: „Die Pflanzen wurzeln direkt in der natürlichen Erde. Für eine bessere Wasserversorgung wäre gesorgt, denn Regenwasser kann versickern und die Pflanzen profitieren vom natürlichen Wasserkreislauf. Auch der Nährstoffaustausch mit Mikroorganismen und Bodenlebewesen fördern ein gesundes Bodenleben. Und nicht zuletzt ergibt sich ein geringer Pflegeaufwand, denn bei gutem Standort reguliert sich vieles von selbst (z. B. Wasserhaushalt, Temperatur)“.

… oder erfüllbare Zukunftsvision?

Der Kampf der Initiative Westbahnpark geht weiter. Sie sieht es als absolut erforderlich an, die Böschung im Bereich des zukünftigen Westbahnparks nach dem Vorbild des Naturschutzparks Breitenlee unter Schutz zu stellen. Das betreffende Gebiet sollte abgegrenzt und notwendige Schutzmaßnahmen festgelegt werden, um so ihren weiteren Erhalt zu gewährleisten.
Allerdings wird in den Ausschreibungsunterlagen trotz der unbedingt zu erhaltenden, vorhandenen Kaltluftschneise und der biodiversen Böschung an mehreren Stellen der Ausschreibung lediglich empfohlen, gegebenenfalls, also nur optional, externe Expert:innen hinzuzuziehen.
Das Team der Initiative fordert, „dass externe Expert:innen zum Schutz der Kaltluftschneise und der biodiversen Böschung verpflichtend beauftragt werden sollen“.
Ausserdem erinnert die Initiative die für die Ausschreibungen zuständige, MA 21 eindringlich an das Bekenntnis im Koalitionsabkommen von SPÖ und NEOS (Seite 108) „zum Erhalt und zur Verbesserung von Frischluftbahnen und Kaltluftströmen“.

Die Initiative fordert dementsprechend, dass externe Expert:innen zum Schutz der Kaltluftschneise und der biodiversen Böschung verpflichtend zu beauftragen seien. Und folglich, eine verpflichtende klimatische Untersuchung in die Anforderungen für die Ausschreibungen aufzunehmen sei.
In einem am die Öffentlichkeit gerichteten Schreiben der Initiative Westbahnpark heißt es daher: „Nur durch eine intelligente und vorausschauende Planung kann sichergestellt werden, dass Kaltluftleitbahnen nicht nur weiterhin ihre kühlende Funktion erfüllen, sondern durch Entsiegelung und Renaturierung verstärkt werden, sodass städtische Gebiete auch in Zukunft eine erholsame Nachttemperatur bieten – ein entscheidender Schritt, um die Lebensqualität in Städten zu erhalten und um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen“.

Es bleibt zu hoffen, dass in den Reihen der Stadt Wien doch noch ein Umdenken stattfinden und es eine Zukunft für einen biodiversen Westbahnpark geben möge.

Initiative Westbahnpark

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