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wienwood-Preisträger 2025: Die Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung der Architekten ARGE illiz Wien/Zürich besticht als lichtdurchfluteter, fast 6 Meter hoher Raum mit schlankem Holztragwerk und geschoßhohen Verglasungen. Foto: proHolz Austria / Bruno Klomfar

wienwood-Preisträger 2025: Die Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung der Architekten ARGE illiz Wien/Zürich besticht als lichtdurchfluteter, fast 6 Meter hoher Raum mit schlankem Holztragwerk und geschoßhohen Verglasungen. Foto: proHolz Austria / Bruno Klomfar

in preis

Holz: Baustoff von Morgen

Christine Müllervon Christine Müller
15.10.2025

Herausragende Bauten in Holz stehen seit mittlerweile 20 Jahren ebenso im Mittelpunkt des wienwood (Holzbaupreis Wien) wie die Leistungen von Bauherr:innen, Architekt:innen, ausführenden Firmen und Entscheidungsträger:innen. Am 18. September wurden die diesjährigen Preisträger:innnen 2025 feierlich geehrt.

Instauriert wurde der Preis mit dem Ziel, das Bewusstsein für die vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten, das technologische Potenzial und ökologischen Qualitäten des Baustoffs Holz zu stärken. Sozusagen als Einstimmung fand noch vor der feierlichen Preisverleihung eine Podiumsdiskussion statt, die dem Thema „Wie bringen wir mehr Holz in den Wohnbau?“ nachzugehen suchte.

Diskussionsrunde als Appetizer

Im Anschluss an eine angeregte Gesprächsrunde stand der durchaus engagierte Wunsch aller Seiten, das Bauen in Holz zukünftig im städtischen Wohnbau fördern zu wollen, im Fokus. Auf dem Podium: Nina Abrahamczik, (Wiener Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete, Vorsitzende des Gemeindeausschusses für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal, SPÖ Neubau) als Vertreterin der Stadt Wien, Regina Freimüller-Söllinger (Freimüller Söllinger Architektur, stellvertretende Vorsitzende und Mitglied des Grundstückbeirats wohnfonds_wien), Nina Neuwirth (Familienwohnbau – Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft), Markus Kroisleitner (Strobl Bau – Holzbau) und Richard Stralz (Obmann proHolz Austria). Bernd Höfferl (proHolz Austria) moderierte.
Und wenngleich sich alle Diskutant:innen am Podium in ihrer positiven Einschätzung durchaus einig zeigten, meldeten sich im Anschluss an die Gesprächsrunde einige Stimmen aus der Zuhörerschaft mit Verbesserungsvorschlägen im Holzbau und dessen Baubewilligungsverfahren in Wien zu Wort; Insbesondere in Bezug auf die erste von drei Phasen des Wiener WohnBAUMprogramms, das Wohnbauten in Holz- und Holzhybridbauweise in naturnaher Umgebung unter den Gesichtspunkten der Klimaresilienz zu fördern sucht.
Aus dem Publikum merkte etwa Architekt Clemens Kirsch – dessen Leidenschaft wie er selbst erwähnte dem Holzbau gilt –, dass die durchaus lobenswerte Initiative WohnBAUMprogramm der Stadt Wien mit ungünstigen Flächenwidmungen und Verzicht auf den rechten Winkel – als eine der Stärken des Holzbaus – dessen Vorteile in der Umsetzung eher behindere. Komplizierte Konfigurationen kleiner Grundstücke stünden einer optimalen Nutzung des Holzbaus entgegen. Auch regte Kirsch an, vorweg Wettbewerbsverfahren für Architekt:innen durchzuführen und eine Bewerbung von Bauträger:innen erst in einer späteren Phase, etwa für das beste Projekt anzusetzen.

wienwood 2025 Anerkennung: Sport & Fun Halle Leopoldstadt, Wien vonSchluder Architekten. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Des Weiteren wurde die Verfahrensdauer bei Baubewilligungen im Holzbau als Problem angeführt. Eine zu langatmige Genehmigungsphase – in Wien aktuell ca. 17 bis 20 Monate – würde die Vorteile einer raschen Umsetzbarkeit in Holzbauweise zunichte machen. Ein interessanter Aspekt folgte mit einem internationalen Vergleich: in München würde nach sechs Monaten Wartezeit automatisch eine Genehmigung erteilt werden. Ein durchaus wünschenswerter Schritt auch für Wien, so Kirsch. Denn lange Verfahrensdauer führte zu neuen wirtschaftlichen Zwängen und veränderten Rahmenbedingungen und erschwere die Planbarkeit.
Spezielle Herausforderungen ergäben sich auch bei den aktuellen Normen und Standards im Besonderen im Bereich Schallschutz und Sicherheit, kam ein weiterer Einwand aus der Zuhörerschaft. Allzu starre Vorgaben etwa bei der pauschalen Begründung mancher Normen (z.B. im Brandschutz, in Bezug auf eine „begrünte Holzfassade und die Kompetenzstelle Brandschutz der Baupolizei/KSB) sollten hinterfragt und eine gesonderte Diskussion über Zumutbarkeiten eingefordert werden, wurde angeregt.
Die an der Diskussion teilnehmende Vertreterin der Baubehörde Nina Abrahamczik gestand zwar seitens der Behörde und Stadtverwaltung eine entsprechende Problematik ein und erkannte die Abwicklung von Baubewilligungsverfahren durchaus als „wunden Punkt“. Sie unterstrich aber auch, dass es intensive Bemühungen gäbe, Verfahren effizienter abzuwickeln und eine Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten zu ermöglichen. Allerdings sprach sie gleichzeitig zwei ebenso für eine Verzögerung verantwortliche Faktoren an: die oft fehlende Qualität bzw. Unvollständigkeit von Einreichunterlagen seitens der Antragsteller:innen und sie gestand zu, dass in der Behörde selbst interne Prozesse jedenfalls optimiert werden müssten, wobei Klarheit, Nachvollziehbarkeit und Zuverlässigkeit im Fokus stünden. Auch sei eine bessere Zusammenarbeit der Bundesländer sowie eine Harmonisierung der Vorschriften (z.B. Reduzierung neun unterschiedlicher Objektverordnungen) anzustreben.
Abschließend standen noch die überfrachteten Ausschreibungen für Wohnbauprogramme in der Kritik: Aktuelle Ausschreibungen würden oft zu viele Kriterien gleichzeitig fordern (z.B. Holzbau, nachhaltige Energiesysteme, grüne Fassaden) und damit Kosten und Realisierbarkeit im geförderten Wohnbau infrage stellen. Planer:innen wünschten sich daher realistischere Vorgaben für Wettbewerbsausschreibungen. Um innovative Ansätze zu fördern sollten Ausschreibungen den Planer:innenteams zukünftig ermöglichen, sich auf bestimmte Schwerpunkte zu konzentrieren, und nicht alle Anforderungen gleichzeitig erfüllen zu müssen. Trotz inhaltlicher Kritikpunkte schloss die Runde durchaus mit einem Konsens darüber, dass im Rahmen des nachhaltigen Bauens dem Baustoff Holz zunehmende Bedeutung zukommen müsse.

wienwood 2025 Anerkennung: Allgemein-psychiatrische Abteilung, Klinik Ottakring von Markus Pernthaler Architekten. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Nachhaltig bauen in Holz

Holz verdrängt vermehrt energieintensive Rohstoffe wie Beton und, nicht zuletzt durch seine Fähigkeit, auch langfristig Kohlenstoff zu speichern, erfüllt Holz eine wichtige Rolle in Sachen Kilmaschutz. Anhand realisierter Projekte etwa im mehrgeschoßigen Wohnbau zeigt sich längst, dass Holz im Verbund mit anderen Bautechniken durchaus gut funktioniert.
Dass der Baustoff Holz als CO2-Speicher einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten kann, ist auch Ingenieur und Architekt Werner Sobek überzeugt, wenngleich er dem überbordenden Einsatz von Holz eher kritisch gegenübersteht. Denn selbst wenn ein Kubikmeter verbautes Holz etwa eine Tonne CO2 speichere, hieße dies noch lange nicht, dass so viel Holz wie möglich zur Verbauung gelangen sollte – merkt Sobek an – stehe der Rohstoff Holz regional doch in nur bedingtem Ausmaß zur Verfügung. Holz werde daher zwar nie als allein gültiger Rohstoff zur Anwendung kommen, er spiele aber in Zukunft eine weitaus bedeutendere Rolle als bisher. Auch erwähnt Sobek einen weiteren wichtigen Aspekt: die Rückbau- und Recyclingfähigkeit von Holz durch den Einsatz zimmermannsmäßiger Verbindungen. Denn am Beispiel verschiedenster konstruktiver Systeme und Nutzungen – wie auch die prämierten Wiener Holzbauten zeigen – eröffnet der Baustoff Holz in Konstruktion und Gestaltung zahlreiche Möglichkeiten.

wienwood 2025 Anerkennung: Haus P in Wien von Sandbichler Architekten. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Eine neue Bau- und Denkweise

Der Holzvorrat in Österreichs Wäldern sei in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen, heißt es seitens ProHolz. Seit Beginn der 1970er Jahre hätte er sich um mehr als die Hälfte erhöht und nunmehr mit rund 1,12 Milliarden Vorratsfestmetern in den Ertragswäldern ein Maximum erreicht. Die Nutzung vorhandener Waldbestände, die kaum noch Zuwachs erlauben würden, fördere die Notwendigkeit einer Waldverjüngung, die auch eine Anpassung an den Klimawandel gewährleiste. Die Pflanzung gezielt zum Standort passender, klimafitter Baumarten und deren Verwendung als Bauholz trage mittel- bis langfristig auch in diesem Sinn zum Klimaschutz bei.
Auch in diesem Sinne leisteten alle in Wien errichteten Holzbauten einen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt und würden als langfristige Kohlenstoffspeicher wie ein zweiter Wald zur CO2-Entlastung bei tragen. Verbautes Holz ersetze somit vermehrt andere Baumaterialien und reduziere die CO2-Emissionen.
Mit kurzer Bauzeit, hohem Vorfertigungsgrad und guter Ausführungsqualität punkte der Holzbau auch bei Bauaufgaben im dichtbesiedelten Stadtgebiet. Denn geringe Lärmbelastung, weniger LKW-Verkehr und reduziertes Abfallaufkommen auf der Baustelle seien wichtige Kriterien, die die Verwendung des Baustoffs Holz hier besonders attraktiv machen würden.
Holz zeichnet sich aber nicht nur durch eine kurze Errichtungszeit aus, sondern auch durch geringes Gewicht und hohe Tragfähigkeit, was Vorteile bei Aufstockungen und Nachverdichtungen bedeutet und dem steigenden Bedarf nach neuem Wohnraum in der Stadt ausserdem klimafreundlich zu entsprechen vermag.

wienwood 2025 Sonderpreis: Projekt SchloR von GABU Heindl Architektur. Das Potenzial von Holz für den Selbstbau, wird intelligent in die prozessualen Bahnen eines Kollektivs gelenkt. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Ausgezeichnet

Unter dem Vorsitz von Arno Ritter (aut. architektur und tirol) wählten die Jurymitglieder Markus Lackner (Tragwerksplaner), Sylvia Polleres (Holzforschung Austria und die Architektin und Universitätsprofessorin Astrid Staufer (Institut für Architektur und Entwerfen Fakultät für Architektur und Raumplanung, TU Wien)) aus insgesamt 36 Einreichungen die diesjährigen Preisträger:innen.
„Die prämierten Bauten zeigen, dass der Einsatz von Holz im urbanen Kontext immer selbstverständlicher wird, nicht nur als Fassadenmaterial, sondern vor allem auch als konstruktiver Baustoff. Die Bandbreite der eingereichten Projekte war sehr groß und reichte von Kleingartenhäusern über große Wohnkomplexe bis hin zu einem Klinikneubau. Dies zeigt, dass die Qualitäten des Holzbaus für verschiedene Maßstäbe erkannt und für unterschiedliche Funktionen genutzt werden“, so die Jury. Besonders positiv wurde von ihr vermerkt, dass die öffentliche Hand den Holzbau in unterschiedlichen Bereichen aktiv ermögliche und mit sehr hoher Qualität umsetze: „Gerade hier überraschte uns, wie die dem Holz innewohnenden Qualitäten genutzt und damit auch Funktionsbauten mit einer neuen Art von Ästhetik und Atmosphäre aufgeladen werden“.
„Wie alle anderen Baustoffe hat auch der Einsatz von Holz materialspezifische Grenzen, und dennoch verkörpert Baustoff Holz in Zeiten des Klimawandels einen Paradigmenwechsel. Eben dies spiegelt sich auch in den prämierten Bauten wider, die eine neue Bau- und Denkweise verkörpern und somit einen wichtigen Beitrag zur innovativen Weiterentwicklung des Holzbaus in der Stadt leisten“, definieren die Jurymitglieder die eminent wichtige Rolle des Baustoffs Holz bei der aktiven Förderung nachhaltigen Bauens.

wienwood 2025 Preisträger: Rudolf-Steiner-Schule Wien-Mauer von Dietrich|Untertrifaller/Andi Breuss.Ganz im Sinne der Waldorfpädagogik kamen dabei überwiegend natürliche Baustoffe wie Lehm und Holz zum Einsatz. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar Dietrich|Untertrifaller/Breuss Andi

Die Prämierungen 2025

Villa Minimale Das Kleingartenhaus am Rande des Wienerwalds überrascht auf einer Grundfläche von nur 35 m2 mit einem großzügigen Wohnraum für eine vierköpfige Familie. Dabei widerspiegelt der Name „Villa Minimale“ zwar die strengen Regeln, die für die Errichtung von Kleingartenhäusern bei der Planung zu berücksichtigen waren. Für Architekt Klemens Kirsch waren diese allerdings nicht Einschränkung sondern vor allem eine Chance für einen außergewöhnlichen Entwurf. Vier gleich große Holzboxen sind unter einem mehrfach gefalteten Pultdach um ein zentrales, zweigeschoßiges und kreisrundes Atrium gruppiert. Dach und Wände aus Brettsperrholzlatten wurden innen mit weiß lasierten Sperrholzplatten aus Seekiefer bekleidet, die hinterlüftete Fassade charakterisieren unterschiedlich breite Lärchenholzlatten.

wienwood 2025 Preisträger: Villa Minimale. Der Architekt Clemens Kirsch sah die strengen Regeln für den Bau Wiener Kleingartenhäuser nicht als Einschränkung, sondern als Entwurfschance. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Rudolf Steiner Schule Wien Mauer Der Holzbau von Dietrich Untertrifaller Architekten, Andi Breuss erweitert den Bestand mit einem Trakt, für den ganz im Sinne der Waldorfpädagogik, überwiegend natürliche Baustoffe wie Lehm und Holz zur Anwendung kamen. Im Innenraum wurden Lehmputz (mit vor Ort verfügbarem Erdaushub) oder Lehmbauplatten eingesetzt. Besonders bemerkenswert ist aber das Tragwerk der halb in die Erde eingegrabenen Turnhalle. Durch eine statische Kopplung der verleimten Rippenplattendecke über der Turnhalle mit der ebenfalls verleimten und über 16 Meter spannenden Hohlkastendecke über den darüberliegenden Klassenräumen sind die beiden Deckensysteme durch die Mittelwand im Obergeschoß zug- und druckfest miteinander verbunden – eine innovative spannende – und nicht alltägliche – Lösung!

Trainingsschwimmhalle Großfeldsiedlung Das Hallenbad in der Großfeldsiedlung im 21. Bezirk aus den frühen 1980erJahren wurde im Zuge der Bäderstrategie 2030 saniert und erweitert. Auf Wunsch der Stadt setzte man ein prototypisches Konzept in ökologischer Bauweise um, mit dem auch andere Schwimmbäder erweitert werden können. Der Neubau steht im spannenden Kontrast zum Bestand und zeigt sich als selbstbewusst und doch rücksichtsvolle Erweiterung mit Fassade aus senkrechten Holzlatten, Rankgerüst, vollflächig verglastem Obergeschoß und auskragendem Holzdach. Mit zwei Brücken docken die beiden Baukörper aneinander. Besonders beeindruckt die neue lichtdurchflutete Schwimmhalle mit fast 6 Metern Raumhöhe, ihrem schlanken Holztragwerk und raumhohen Glasfronten, mit Blick auf den wunderbaren Altbaumbestand. Das Holztragwerk aus Brettschichtholzstützen, weitspannende Brettschichtholzträger sowie das Dach aus Brettsperrholz tragen letztlich zu der sehr stimmigen Innenraumatmosphäre bei.

wienwood 2025 Preisträger: Woody-M von Freimüller Söllinger Architektur ist ein pragmatischer Wohnbau, der aufzeigt, welche Qualitäten eine Nachverdichtung mit Holz mit sich bringen kann. Foto: proHolz Austria/Bruno Klomfar

Woody M Inmitten des dicht bebauten 12. Wiener Gemeindebezirks befindet sich diese Wohnanlage aus Holz mit insgesamt 85 frei finanzierten Mietwohnungen. In dem durchgehenden mineralischen Sockel befinden sich ein großer Supermarkt, Lagerflächen und eine Tiefgarage. Der Bau überzeugt durch seine städtebauliche Positionierung: vier quer zur umgebenden zeilenartigen Bebauung stehende Wohnbauten, eröffnen neue Blickachsen ohne den Nachbarn die Sicht zu nehmen. Die Wohnbauten in Brettsperrholzbauweise sind fünf- bzw. sechsgeschoßig und mit aussteifenden vorgestellten Balkonen sowie Laubengängen aus Betonfertigteilen miteinander verbunden.

SchloR – Schöner Leben An das kollektive Betriebs- und Wohngemeinschaftsprojekt SchloR ging ein Sonderpreis. Auf einem Grundstück, das nach dem Prinzip des deutschen Mietshäuser Syndikats von einer Gruppe gekauft wurde, erneuerte man eine bestehende Zirkushalle, stockte das Werkstättengebäude auf und errichtete einen Wohntrakt in Holz-Lehm-Bauweise. Die Auszeichnung mit dem Sonderpreis wurde damit begründet, dass Holz auf konstruktiv besonders innovative Weise verbaut wurde.

Anerkennungen wurden an die Projekte Haus P von Sandbichler Architekten, an die Sport & Fun Halle Leopoldstadt von Schluder Architekten sowie an den Bau der Allgemein-psychiatrischen Abteilung, Klinik Ottakring von Markus Pernthaler Architekten vergeben.

Alle ausgezeichneten Bauten des wienwood 25 sind automatisch zu Teilnahme am Österreichischen Staatspreis Holzbau nominiert, der 2026 zum ersten Mal vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie proHolz Austria vergeben wird.

Mehr Informationen zum Preis und den mit Anerkennungen prämierten Holzbauten unter www.proholz.at

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