Der „Motinnovation Sabine Durdik Award“ ging dieses Jahr an Juliane Falkner für ihre Masterarbeit „Tram Line – Skatehalle & Café/Bar im urbanen Konzept“.
Zur Innovation zu motivieren lag der 2021 verstorbenen Sabina Durdik im Blut. Sie ermutigte unermüdlich Menschen dazu, Neues zu denken. Über viele Jahre hat sie mit ihrem feinen Gespür für Qualität, Funktion und Ästhetik und nicht zuletzt durch ihre inspirierende Art, Innovationen bei Laufen international geprägt. Durdik war eine Visionärin, die in ihrem stetem Engagement Menschen dazu inspirierte, neue Perspektiven einzunehmen, unkonventionelle Wege zu beschreiten und so Außergewöhnliches zu schaffen – und hat sich selbst dabei nie in den Vordergrund gedrängt. In Erinnerung diese beeindruckende Frau widmet sich nun den „Motinnovation Sabina Durdik Award“ herausragenden Leistungen von Studierenden. Junge Talente sollen somit gewürdigt und gleichzeitig dazu motiviert werden, sich auch nach dem Studienabschluss der Suche nach innovativen und gesellschaftlich relevanten Lösungen zu widmen. Ins Leben gerufen wurde der „Motinnovation Sabina Durdik Award“ 2024 von Durdiks engsten Wegbegleiter:innen gemeinsam mit Laufen Austria, das sich als Unternehmen innovativen Visionen und der Unterstützung von jungen Talenten widmet. „Für uns als Laufen Austria war es selbstverständlich, diese Initiative aktiv zu unterstützen und damit junge Talente auf ihrem Weg zu fördern“, wie Christian Schäfer, Managing Director von Laufen Austria betont.“ Initiiert wurde der Award von Barbara Ludwig (Hotel Beethoven) in enger Zusammenarbeit mit Christine Schwaiger (NDU) und Laufen Austria. Von Michael Heine stammt das visuelle Konzept des Awards, das den stets extravaganten Stil Sabina Durdiks widerspiegeln möchte.

Motinnovation Award 2025
Ganz im Sinne von Sabina Durdik wird nunmehr jährlich die innovativste Masterarbeit im Studiengang Innenarchitektur & Visuelle Kommunikation an der NDU ausgezeichnet. Der mit 1.500 Euro dotierte Preis richtet sich an Studierende, die mit ihren Konzepten neue Denkräume eröffnen und gestalterisch relevante Impulse setzen. Als weißes, unbeschriebenes Blatt zeigt sich der Sabina Durdik Motinnovation Award, der damit bewusst ein Zeichen für Offenheit, Neugier und den Mut, neue Wege zu denken, setzen möchte. Ohne Worte steht der Award für den Aufbruch zu innovativen Ideen und deren Verwirklichung.
Im Laufen space Wien wurde Ende Juni 2025 zum zweiten Mal der Sabina Durdik Motinnovation Award verliehen: mit ihrer Masterarbeit „Tram Line – Skatehalle & Café/Bar im urbanen Konzept“ gelang es Juliane Falkner die Juro:rinnen zu überzeugen. Falkner schuf einen neuen architektonischen Kontext für das Thema Skateboarding und begreift in ihrer visionären Herangehensweise Architektur als aktiv nutzbare Fläche, der sie durch Bewegung und Interpretation eine zweite Bedeutungsebene verleiht. Skateboarding wird nicht nur als Sportart begriffen, sondern als Teil eines kulturellen Stadtdialogs, in dem Elemente wie Graffiti, Street Art und die kollektive Aneignung öffentlicher Räume untrennbar miteinander verbunden sind. Sie sieht Skateboarding als Ausdruck urbanen Lebens aber ebenso als Ausgangspunkt für architektonische Gestaltungsmöglichkeit. In ihrem Beitrag verschmelzen somit der Faktor individueller Bewegung, sozialer Begegnung und dem kulturellem Erlebnis zu einem dynamischen neuen städtischen Erlebnisraum. Die Skatefläche wird zur Bühne der Streetart, in einem eigens konzipierten Baukörper mit Café und Bar, der zur sozialen Interaktion und gestalterischen Teilhabe einlädt. „Tram Line“ zeigt beispielhaft, wie neue Nutzungsangebote, das altbekannte bauliche Stadtgefüge bereichern könnte. Überreicht wird der Award in Form eines unbeschriebenen weißen Blattes Papier, eine Aufforderung zu kreativer Freiheit, Mut und Wissbegier.






