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Die global bedeutende Handelsmesse EuroShop feiert 2026 ihren 60. Geburtstag mit den neuesten Retail Innovationen. Foto: EuroShop/Messe Düsseldorf

Die global bedeutende Handelsmesse EuroShop feiert 2026 ihren 60. Geburtstag mit den neuesten Retail Innovationen. Foto: EuroShop/Messe Düsseldorf

in messe

Shop till you drop

Redaktionvon Redaktion
22.01.2026

60 Jahre EuroShop. Dieser runde Geburtstag wird anlässlich der 22. Ausgabe in den Messehallen Düsseldorf von 22. bis 26. Februar 2026 auch gehörig gefeiert.

Seit ihrer ersten Ausgabe 1966 ist sich die Messe zur global führenden Plattform für die Retail-Welt etabliert und lockt alle drei Jahre Fachbesucher:innen aus aller Welt nach Düsseldorf. Entscheidungsträger aus dem Handel, aus Architektur- und Designbüros oder Ladenbau und -planung erwartet auf der EuroShop ein Blick in die Zukunft des Einkaufens. The World´s No.1 Retail Trade Fair zeigt die aktuellsten Retail Innovationen, im Jubiläumsjahr begleitet von einem „Global Retail Festival“.



Das interaktive Format Future Urban Lab auf der EuroShop 2023 zeigtee und entwickelte gemeinsam mit den Messebesucher:innen neue Attraktivitätsfaktoren und Besuchsanlässe für die Städte von morgen.

Von der Raumgestaltung bis hin zu zukunftsweisenden Retail Design-Konzepten: Das EuroShop Designers‘ Village präsentierte sich 2023 in nie da gewesener Größe und Qualität. Fotos: EuroShop/Messe Düsseldorf.

Shopping Erlebnis

Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 100.000 Quadratmetern in 14 Messehallen ist die große Bandbreite an Innovationen für den Handel von morgen in auf sieben Bereiche gegliedert, die sich in der Vielfalt der Disziplinen widerspiegeln. „Shopfitting & Store Design“ etwa gilt als Herzstück und dominiert mit der größten Fläche sowie rund 450 Ausstellern unter denen führende Architektur- und Store Design Büros ebenso wie Hersteller auf über 27.000 Quadratmetern ihre neuesten Projekte und Entwicklungen zeigen. Zu sehen sind hier innovative Konzepte, eindrucksvolle Shop Designs sowie Visual Merchandising Lösungen über Materialien, Möbeln und modulare Systeme für den Point of Sale. Der Bereich „Lighting“empfängt die Besucher:innen gleich nach Betreten der EuroShop und bietet durchdachte Beleuchtung, die Stores in Erlebniswelten zu verwandeln vermag, Atmosphäre schafft und den Shop eindrucksvoll in Szene setzt. „Expo & Event Marketing“ ist ein weiterer Themenbereich, der wegen des großen Interesses erstmals auf zwei Hallen ausgeweitet wird. Mit über 25.000 Quadratmetern Fläche wird auch „Refrigeration & Energy Management“ besonders viel Platz zugeteilt und belegt damit nicht nur den Bedarf an energieeffizienten Technologien und nachhaltiger Kühlung, sondern auch, wie stark die Handelsgastronomie boomt. Bei „EuroCIS (Retail Technology)“ zeigen über 550 Aussteller, wie KI, Customer Centricity, Smart Stores und viele weitere Technologien die Zukunft des Handels prägen. Und der Abschnitt „Retail Marketing“ verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Kund:innen ein Einkaufserlebnis mit allen Sinnen zu bieten. Multisensorische Inszenierungen und innovative Instore Kampagnen zeigen, wie sich Kaufimpulse gezielt verstärken lassen.

Als siebter Bereich erwarten die Besucher:innen zahlreiche „Sonderflächen“, die es erlauben tief in verschiedene Themenbereiche einzutauchen. Im Designers’ Village etwa präsentieren internationale Architekturbüros und Designstudios ihre visionären Konzepte. Neu ist 2026 die Sonderfläche VM Experience, die das Visual Merchandising interaktiv, dialogisch und kreativ erlebbar machen will. Im Food Service Innovation Hub wird die digitale Transformation und Automatisierung in der Handelsgastronomie in alle ihren Facetten sichtbar, während die Italian Lighting Lounge eindrucksvoll zeigt, welche Rolle Licht im modernen Store Design zukommt. Im Shop! Village stehen Visual Merchandising und POS-Marketing im Vordergrund mit dem IFES Global Village, dem dlv Village und der Start-up Hub. Die 60’s Lounge lässt die Zeitgeschichte und die Anfangstage der EuroShop Revue passieren.
Neben den sieben Stages auf denen Retailer und Aussteller:innen Trends, Cases und Fachbeiträge präsentieren, sollen Diskussionsrunden zum Wissensaustausch über zukunftsweisende Topics der internationalen Handelswelt anregen.
Im Jubiläumsjahr sind die Guided Innovation Tours auf der EuroShop mit einem extra breiten Angebot präsent: So werden Touren zu verschiedenen Schwerpunktthemen während der Laufzeit zu spannenden Ausstellern in den Bereichen Sustainable Materials und Store Design, Retail Tech Innovation, Energy Management & Optimization sowie Food Service Innovationen führen. Auch werden erstmals Store Touren zu interessanten Shop-Konzepten in Düsseldorf angeboten.


Licht spielt beim Einkaufserlebnis und dessen Inszenierung eine entscheidende Rolle. EuroShop 2023 , Fotos: EuroShop/Messe Düsseldorf
Im Bereich Lighting sind vielfältige technische Einsatzmöglichkeiten, von Smart Lighting bis IoT, verbunden mit ökologischen Aspekten wie Nachhaltigkeit und Effizienz ausgestellt.

Mit Nachhaltigkeit überzeugen

Bei den Ausstellern der EuroShop, explizit Unternehmen der Dimension Shopfitting & Store Design, bestätigt sich dieser Trend indes nicht, ebenso wenig wie beim Gros des Handels. „Das Thema hat weiterhin eine hohe, wenn nicht sogar gewachsene Bedeutung“, berichtet Claudia Horbert, Leiterin des Forschungsbereichs Ladenplanung + Einrichtung beim EHI Retail Institute. Sie hat inzwischen zahlreiche Gespräche mit Branchenprotagonisten im Rahmen der Studie „EHI-Laden-Monitor 2026“ geführt, die pünktlich zur EuroShop erscheinen soll. Auch Silke Lederhaas, Head of Quality & Sustainability bei umdasch The Store Makers, stellt fest: „Wir sehen, dass Nachhaltigkeit nach wie vor einen hohen Stellenwert aufseiten unserer Kunden hat und teils sogar Bestandteil ihrer Strategie ist. Immer öfter sind Themen wie CO2-Reduktion, Einsatz nachhaltiger Materialien und transparente Lieferketten gefragt, mitunter sogar ausschlaggebend bei der Auftragsvergabe.“

Re-Use anstatt alles neu

Immer öfter stellt sich die Ladenbaubranche Fragen wie „Wo kommen die Einrichtungselemente her?“ und „Wie werden sie hergestellt?“, weiß Claudia Horbert, Leiterin Forschungsbereich Ladenplanung + Einrichtung beim EHI Retail Institute Köln. Sie sieht die Entwicklung in gesetzgeberischen Vorgaben ebenso begründet wie in intrinsischer Motivation. Vieles habe sich in den letzten Jahren teils kostengetrieben verändert, habe sich aber doch positiv auf das Nachhaltigkeitskonto ausgewirkt. So werden die Zyklen zwischen vollumfänglichen Store-Sanierungen immer länger. „Es wird viel ressourcenschonender agiert und zeitloser geplant“, erläutert Horbert. Regelmäßige Wandlungen im Sinne des Zeitgeists beziehungsweise, um die Endkunden zu überraschen, werden über kleinere Anpassungen und flexible Einrichtungskonzepte sichergestellt.

Ressourcen schonen

Auch Re-Use gewinnt an Bedeutung. Zum Beispiel bietet der Ladenbauer umdasch The Store Makers dies durch die Weiterverwendung bestehender Ladenbauelemente, die an die neuen Gegebenheiten oder Anforderungen angepasst werden, aktiv an. Ähnlich agiert man bei ppm Planung + Projekt Management. Geschäftsführer Frank Bittel betont: „Es ist wichtig, bei der Neueinrichtungs- und Umbauplanung schon so früh wie möglich die richtigen Fragen zu stellen und vom Ende her zu denken. Wir beraten unsere Kunden beim Einsatz klimaschonender Materialien, setzen auf Konstruktionen, die später die sortenreine Materialtrennung ermöglichen, und können den Ressourcenverbrauch der gelieferten Einrichtung messen.“ umdasch bietet auch ein „Sustainable Design Consulting“ an und greift dabei auf die eigene digitale Materialdatenbank „ECOlib“ zurück, die mehrere Hundert nachhaltige Materialien umfasst. Darunter etwa Genkork, dreidimensionale Platten aus natürlichem Korkagglomerat, die durch digitale Herstellungsprozesse eine ganz neue formale Ästhetik ermöglichen.

Der Einsatz nachhaltiger Materialien, innovative Energiekonzepte und die Wiederverwendung bereits bestehender Ladenelemente gewinnt mehr und mehr an Bedeutung im Bereich des Shopdesigns. Foto: EuroShop/Messe Düsseldorf

Innovationsschub

Zwar sind die Aussteller:innen noch etwas verhalten und geben nur teilweise preis, welche Innovationen sie auf der EuroShop präsentieren werden. Aber beim Hersteller von Holzwerkstoffen Pfleiderer etwa wird das „OrganicBoard Pure P2“ zum zentralen Thema: Die Spanplatte basiert zu 100 Prozent auf Recyclingholz, das mit einem rein biogenen und nicht fossilen Kleber verleimt wird. Fotoboden geht es nicht nur um die Vorteile individuell gestaltbarer Bodenflächen, sondern auch darum, dass ab 2026 die gesamte Produktpalette in der Qualität „Biorenyl“ angeboten wird. Entgegen herkömmlicher, aus fossilen Ölen hergestellter Vinylbeläge, enthält das PVC im Biorenyl pflanzliche Öle aus zirkulärem Ursprung, darunter Neben- und Abfallprodukte der Gastronomie oder Holzverarbeitung. „Im Vergleich zu bisherigen Fotoböden spart das in der Herstellung der bedruckten Rohware 40 Prozent CO2 ein“, freut sich Mischa-Ron Ferenschild-Bätzel. Das Südtiroler Unternehmen Schweitzer kündigt unter anderem „neueste Entwicklungen im Bereich Kühlung“ an, wie Bernhard Schweitzer, Inhaber und CEO verrät. Bereits bei der letzten EuroShop wurden mit den steckerfertigen „Waterloop“-Lösungen nachhaltige und bezüglich Storelayout flexible Alternativen zu herkömmlichen Kältesystemen vorgestellt. Mit R290 kommt bei Waterloop nun ein natürliches Gas zum Einsatz, das einen extrem niedrigem GWP-Wert (Global Warming Potential) aufweist.

Klima und Energie

Darüber hinaus ist ein vielfältiges Engagement der Unternehmen, angefangen an den eigenen Standorten zu erkennen. Beim Einsatz der Materialien spielen außerdem recyceltes Acryl und Metall, das zu 60 Prozent recycelte Anteile hat, eine zunehmend starke Rolle. „Wir arbeiten daran, mittelfristig die gesamte Lieferkette nachvollziehen zu können“, betont Bernhard Schweitzer zum Thema Transparenz und verweist in puncto CO2-Reduktion auf eigene Photovoltaikanlagen am Hauptsitz, die 65 Prozent des Strombedarfs decken. Abwärme der Kompressoren wird für die interne Wasserversorgung genutzt Und im Bereich Klimaneutralität und CO2-Footprint wird Strom von den Unternehmen oft selbsterzeugt – neben der Nutzung von Ökostrom und -gas und meist ist auch die Fahrzeugflotte bereits möglichst elektrisch unterwegs. Ganzheitlich ist zum Beispiel auch die Nachhaltigkeitsstrategie bei umdasch ausgerichtet. Das klare Ziel, so Silke Lederhaas, Head of Quality & Sustainability beu umdasch: Net Zero bis 2040.

Mehr Infos zur EuroShop www.euroshop.de

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