Warum Architektur Logo
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
frank!
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
Warum Architektur Logo
Precious Okoyomon, One either loves or knows oneself, Ausstellungsansicht Kunsthaus Bregenz, 2025 in the belly of the sun endless, 2025 Foto: Markus Tretter © Precious Okoyomon, Kunsthaus Bregenz Courtesy of the artist und Kunsthaus Bregenz

Precious Okoyomon, One either loves or knows oneself, Ausstellungsansicht Kunsthaus Bregenz, 2025 in the belly of the sun endless, 2025 Foto: Markus Tretter © Precious Okoyomon, Kunsthaus Bregenz Courtesy of the artist und Kunsthaus Bregenz

in ausstellung

Sich lieben oder selbst erkennen?

Redaktionvon Redaktion
26.02.2025

„In der Ausstellung One either loves oneself or knows oneself geht es um Freude, Trauma und Verdrängung. Als Kind war ich geradezu von meinen Kuscheltieren abhängig. Ich nahm sie überallhin mit. Sie haben mich vor der Realität meiner Kindheit beschützt. Ich habe darüber nachgedacht, wie Erinnerungen gespeichert, festgehalten, abgerufen und erschaffen werden. Stofftiere sind Objekte, die kollektive und persönliche Erinnerungen speichern,“ sagt Precious Okoyomon, deren Objekte sich zwischen Kunst, Poesie und Performance bewegen und bis 25. Mai im Kunsthaus Bregenz zu sehen sind. Eigens für diese Ausstellung hat sie mehrere neue Arbeiten entwickelt, die unterschiedliche Themen untersuchen. Sie setzen sich mit Identität, Kolonialgeschichte, Spiritualität und der Beziehung der Menschen zu Dingen und der lebendigen Umwelt auseinander. Dabei verbinden sich intime persönliche Fragen mit politischen und gesellschaftlichen Themen.

Precious Okoyomon, Ausstellungsansicht Kunsthaus Bregenz, 2025, the world requires something of me and I’m looking for a place to lie down, 2025, Foto: Markus Tretter, © Precious Okoyomon, Kunsthaus Bregenz, Courtesy of the artist

Bekannt geworden ist die nigerianisch-amerikanische Dichterin und Künstlerin Precious Okoyomon (*1993, London) durch ihre Installationen, die organische Materialien wie Erde, Pflanzen und Tiere einbeziehen. 2022 verwandelte sie im Rahmen der Kunstbiennale in Venedig eine Halle des Arsenale in ein üppiges, wucherndes Ökosystem. Ausladende Skulpturen, dicht wachsende Schlingpflanzen, geschwungene Pfade und kleine Wasserläufe in tropischer Atmosphäre schufen einen Erlebnisraum, im dem Precious Prozesse der Natur mit afrofuturistischen Visionen verband — und zugleich die Migrationsgeschichte der Pflanzen sowie deren Verdrängung thematisierte.

Precious Okoyomon, Ausstellungsansicht Kunsthaus Bregenz, 2025, I wanted to kill but had nothing to kill, 2025, Foto: Markus Tretter, © Precious Okoyomon, Kunsthaus Bregenz, Courtesy of the artist

Precious Okoyomon setzt sich in ihren Installationen mit Identität, Kolonialgeschichte, Spiritualität und der Beziehung der Menschen zu Dingen und zur lebendigen Umwelt auseinander und verbindet dabei intime persönliche Fragen mit politischen und gesellschaftlichen Inhalten.

Von 1. Februar 2025 bis 25. Mai 2025

Kunsthaus Bregenz
Karl-Tizian-Platz 1, Bregenz, AT 6900
www.kunsthaus-bregenz.at

Ähnliche Beiträge

Ähnliche Beiträge

Ausstellungsansicht „The Material Show“, MQ Freiraum, 2026 © LITTLE WARSAW, Marble Street, 2000, Courtesy Galerie Erna Hécey | MuseumsQuartier Wien, Foto: Simon Veres
ausstellung

It’s a Material World

Eine sehenswerte künstlerische Auseinandersetzung zu einer Thematik wie Baustoffrecycling und Zirkularität, die die Architektur in Zukunft vermehrt beschäftigen sollte, zeigt...

von Redaktion
27.03.2026
Dietmar Feichtinger Architects: Passerelle Simone de Beauvoir, Paris (2004-2006) Foto: dfa architects
ausstellung

Der Weg ist das Ziel

Das Österreichische Kulturforum in New York feiert das Werk des österreichischen in Frankreich beheimateten Architekten Dietmar Feichtinger bis 20.September 2026...

von Redaktion
9.03.2026
Ouriel Morgensztern verfremdet in seinen Fotos vertraute Raumdetails wie Fenster, Treppen oder Lichteintrag zugunsten einer neuen autonomen ästhetischen Qualität. Foto: Ouriel Morgensztern, Heidi Horten Collection, 2022–2025
ausstellung

Die Kraft des Leisen

„ORT“ ist die zweite Interventionsausstellung der Heidi Horten Collection.Ouriel Morgenszterns Fotografien laden noch bis 12. April 2026 ein, die Räumlichkeiten...

von Redaktion
23.01.2026
→ mehr anzeigen

© 2024 warum architektur
Dr. Christine Mueller
info@warum-architektur.at

Realisiert in redaktioneller Unabhängigkeit.
Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien.
Ein Fonds der Stadt Wien.

Wirtschaftsagentur_Stadt_Wien_pos_BW
  • Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Newsletter
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Autorinnen
  • About
  • Kontakt
  • Autorinnen
  • About
  • Kontakt
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • Im Gespräch
  • Kurz gefasst
  • Näher betrachtet
  • Inspiration
  • About
  • Newsletter
  • Kontakt